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Mai 2022

Theater: Der schwarze Hund

Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung " Depression erleben und verstehen", die von der Psychotherapeutin Marion Sehr konzipiert und organisiert wurde hatte das Theaterstück "Der schwarze Hund" mit seiner Aufführung in der Kirche St. Marien einen würdigen Rahmen.

Julia Raab und Anja Schwede brachten in Ihrer Figurenspiel-Inszenierung das Leben mit dem schwarzen Hund Depression auf die Bühne. Sie adaptieren hierfür das Bild aus der Literatur "Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte " von Matthew Johnstone.

Der schwarze Hund ist immer da. Er weigert sich zu gehen, knurrt, schnappt zu, beißt. Hin und wieder gibt es Anzeichen der friedvollen Absicht: Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen?

Die Zuschauer waren beeindruckt von der Intensität der Darstellung, die fast ohne Worte die Erkrankung Depression verständlich machte. Die anschließende Diskussionsrunde mit den Darstellerinnen rundete die Veranstaltung ab.

"Das Theaterstück hat meiner Depression ein Gesicht gegeben"-so ein Betroffene.

Im November 2023 wird der "Schwarze Hund" wieder in Seligenstadt gastieren.

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